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Unsere Angebote
* Gruppen & Einzeltraining
* Tanzen als Gesundheitssport
* Standard, Latein, Modetänze, Rollstuhltanz
* Workshop´s für: Vereine, Gruppen, Feiern, Hochzeitstanz
Tanzen ist viel mehr wie Schritte...

Ludmila & Holger Dolfen

Als Tanzsport und Präventionstrainer denke Ich, wird Gesellschaftstanz oft missverstanden. Für mich gibt es keine Trennung zwischen Gesellschaftstanz und Tanssport. In den letzten 50 Jahren wurde der Fehler gemacht, das der Tanzlehrerverband / Tanzschulen sich immer weiter von den technischen Grundlagen entfernt hat und durch seinen kommerziellen Charakter zu sehr den geselligen Anteil vermittelt und Kompromisse eingeht. In 80 % der Tanzschulen wird weder Haltung noch die richtige Körperpossition vermittelt, aber da der Tanzschüler den Unterschied gar nicht kennt, vermisst, er auch nichts.
Das Lernen von Führen und Folgen ist gleichermaßen schwer zu Lernen. Frauen wollen geführt werden, lassen den man aber nicht !!! Da Frauen meist einen besseren Zugang zum Thema Tanzen haben, werden Sie oft ungeduldig und da Sie nicht die richtigen Informationen bekommen, Führen die Damen meisten selber, das darf aber nicht sein, da der Mann deswegen annimmt er führt, tut es aber meistens nicht.

Im Ferneher sehe ich oft alte Tanzstunden aus den 50 er Jahren von einer Tanzschle aus Frankfurt in Schwarz Weiß, dort wurde Tanzen noch anders vermittel, viel besser.

Immer wenn die Tanzpaare nach ein paar Jahren Tanzschule zu mir in die Gruppen kommen, haben Sie das Gefühl alles von vorne lernen zu müssen und Fragen sich warum Sie das nicht gleich gelern haben. Ich denke der Fehler hat sich einfach eingeschlischen ins Tanzschulsystem und keiner denkt mehrdarüber nach.

Eigentlich möchte ich nicht so viel Kritik üben, sondern nur das Problem an der Wurzel packen. wenn Sie das nächste mal Tanzstunde haben, fragen Sie Ihren Tanzlehrer ob er Ihnen mal zeigen kann was Führung ist und nicht nur sagen soll, der Herr führt.

Ihre Fragen:
- Was ist Spannung
- Wie wird Spannung übertragen
- Unterschiede Standart / Latein



Tanzen und Gesundheit

Prävention von Demenz
Gegen die Demenz tanzenTanzen kann dem Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit vorbeugen: „Gerade der Tanz spielt durch die motorischen Aufgaben in Verbindung mit Denk- und Erinnerungsprozessen eine große Rolle bei der Prävention von Demenz“, erklärt der Sportwissenschafter Dr. Pierre Gider von der Medizinischen Universität Graz. Dort entwickelt man gerade im Zuge eines Forschungsprojektes ein Trainingsprogramm zur Prävention von Demenz. „Schritte und Bewegungsmuster zu erlernen, diese unter Zeit- und Präzisionsdruck wiederzugeben und sich dann auch noch nach einiger Zeit wieder daran zu erinnern, sind auch für ‚Gesunde’ manchmal eine wirkliche Herausforderung. Da die Zielgruppe hauptsächlich ältere Personen sind, verstehen wir den Tanz als mehrwertiges Angebot im Sinne der Freizeitgestaltung“.

Täglich das Tanzbein schwingen
Wie oft man tanzen muss, um einer Demenz vorzubeugen? Dazu der Experte: „Das kann man noch nicht sagen. Aber rein um das Erinnerungsvermögen und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren, behaupte ich aus den Erfahrungen als Tanzlehrer und Trainer, dass es besser ist, jeden Tag 15 Minuten zu tanzen als einmal pro Woche eineinhalb Stunden.“

Tanzen als Verletzungsprophylaxe
Tanzen verbessert die Trittfähigkeit und Gangsicherheit und kann damit Unfällen entgegenwirken. „Tanzen ist eine gute Verletzungsprophylaxe. Durch gezieltes Tanztraining steigt das Niveau der Gewandtheit, was Unfällen wie Stolpern, Ausrutschen oder Umknöcheln vorbeugen kann“, so der Tanztrainer. Die Beweglichkeit des Körpers wird gefördert und die Erfolgserlebnisse stärken das Selbstwertgefühl. Tanzen trägt also wesentlich dazu bei, die Lebensqualität zu verbessern.

Ganzkörpertraining Tanzen
Tanzen hat aber noch viele andere positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. „Tanzen ist ein Ganzkörpertraining, das alle Muskeln stärkt und die Beweglichkeit fördert. Außerdem schult es alle sieben koordinativen Fähigkeiten wie Rhythmisierungs-, Orientierungs-, Gleichgewichts-, Umstellungs-, Differenzierungs-, Kopplungs- und Reaktionsfähigkeit“.

Tanzen baut aber auch Stress ab, denn auf dem Tanzparkett konzentriert man sich auf die Musik und die passenden Bewegungen und vergisst dabei die Sorgen des Alltags. Außerdem werden durch das rhythmische Bewegen Endorphine frei gesetzt, was glücklich macht.

Sozialer Aspekt des Tanzens
Auch die soziale Kommunikation kommt beim Tanzen nicht zu kurz, was nicht nur die Paarbeziehung fördern kann, sondern allein stehenden Menschen soziale Kontakte verspricht. „Man findet Anschluss in Gruppen, erlebt Spaß und Freude an der Bewegung. Darüber hinaus schult Tanzen eine gewisse Interaktion. Denn gerade beim Paartanz muss man sich miteinander verständigen können“.

Was tanzen bewirken kann...

Tanzen ist zum einen harmonisches Bewegen zu Musik, es kann aber auch temporeich und anstrengend wie ein Ausdauersport sein. Im einzelnen sind folgende Effekte auf die Gesundheit möglich:

Gehirn:
Das Gehirn wird besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Das führt zu erhöhter Wachheit und verbesserten Funktionen des Gehirns.

Limbisches System, Großhirn, Kleinhirn:
Das limbische System motiviert die Muskelbewegung (Motorik). Das Großhirn steuert die Motorik und Sensorik und leitet Impulse über das Rückenmark an die Muskeln weiter. Das Kleinhirn koordiniert die Sinnesimpulse aus dem Rückenmark (Sensorik). Voraussetzung: aufrechte Haltung!

Neuronales Netz:
Die Verknüpfung der Gehirnzellen, d.h. der Gedächtnisspeicher, nimmt zu. Im Laufe des Lebens baut das sogenannte neuronale Netz im Regelfall ab. Durch koordinierte rhythmische Bewegungsabläufe wird das Gehirn jung erhalten. Bereits verkümmerte Gehirnareale können wiederbelebt werden. Tanzen verbessert in jedem Alter das Gedächtnis, das Lernvermögen und die Kreativität.

Hormone:
Der Serotoningehalt im Gehirn steigt bei wiederholten Bewegungsabläufen an. Serotonin ist der Stoff, der die Stimmung hebt und Abstand von den täglichen Sorgen nehmen läßt.
Tanzen steigert das Hypophysenhormon ACTH. Es ist das Kreativitätshormon, welches den Körper entspannt, den Geist aber hellwach macht. Tänzer lösen Probleme kreativ. Die rechte Gehirnhälfte wird ständig aktiviert.

Endorphine:
Bei gesteigertem Bewegungstempo werden nach einer gewissen Zeit Endorphine (körpereigene Droge) ausgeschüttet. Man verspürt Entspannung und Zufriedenheit nach und während seiner Leistung.

Muskeln:
Die Funktion der Muskelzellen verbessert sich, die Durchblutung wird gesteigert. Die intra- und intermuskuläre Koordination wird gefordert und gefördert. Muskelverspannungen werden gelöst. Die muskuläre Differenzierungsfähigkeit verbessert sich.

Gelenke, Sehnen und Bänder:
Die Beweglichkeit der Gelenke wird erhalten oder verbessert. Sehnen und Bänder sind besser durchblutet und schützen somit die Gelenke.

Wirbelsäule:
Durch das Tanztraining wird die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten oder verbessert. Der Haltungsapparat wird bewusst trainiert. Bandscheibenschäden wird damit vorgebeugt, d.h. sie können vermieden werden.

Innere Organe:
Je nach Belastung wird das Herz leistungsfähiger und die gesamte Durchblutung angeregt. Die gesteigerte Sauersoffversorgung verbessert die Belüftung und Durchblutung der Lunge und Kohlendioxyd wird schneller ausgeschieden.

Immunsystem:
Die Anzahl der Killerzellen wird durch Tanztraining positiv beeinflusst. Die Fähigkeit der Immunzellen, unerwünschte Eindringlinge zu vernichten, steigt durch Bewegungstraining deutlich an. Bei ausdauerndem Tanzen in gesteigertem Tempo verändert sich das Enzymsystem positiv. Es bilden sich fettverbrennende Enzyme. Bewegung erhält den Mitochondrienbesatz der Zelle. Damit steigen Leistungsfähigkeit und Konzentration